Dienstag, 5. Oktober 2010

OFF TOPIC - Ebay and Joinery

Vor einiger Zeit strich ich durch eBay, um ein paar alte Ruten zu inspizieren, als plötzlich ein alter Fernsehschrank mit der Gravur "JVN" zum Kauf angeboten wurde - dies führte zu folgender Überlegung:

Jesus war angeblich Zimmermann (Markus 6,3) oder Tischler - in Nachfolge seines Vaters.
Dies basiert jedoch, wie ich ganz privat und als Produkt einer humanistischen Halbbildung glaube, auf einem Fehler Martin Luthers, der das griechische Wort "tektón" mit "Zimmermann" übersetzte, obwohl es eigentlich ganz allgemein einen "am Bau beschäftigten Handwerker" bezeichnet.
Außerdem gibt und gab es in dieser Gegend niemals Bauholz, nur ein paar Pinien und Oliven.

Trotzdem, Jesus war also angeblich bis etwa 30 an Jahren gemeinsam mit seinem Vater in der Holzbearbeitungsbranche (Hinterzimmerwerkstätte und Maria vorne an der Budel) und das wirft Fragen auf:

Was wurde aus den von ihm erzeugten Möbeln ?

In welchen Hinterzimmern oder Garagen der Gegenwart dienen Stellagen und Regale mit der mittlerweile fast unleserlichen Gravur "JVN" auf der Unterseite ganz profanen Dingen als Stütze im Alltag ?

Was könnte die Firma"JVN Systems Inc." mit Sitz in New York mit dieser Angelegenheit zu tun haben ?

PS: Kürzlich erfuhr ich, daß G.F. Händel während der Kompositionsphase des Oratoriums "Messiah" pausenlos die Phrase "The Lord gave the Word" brüllte.

Vermutlich in einem Ohrensessel lümmelnd, der auf der Unterseite die Buchstaben "JVN" trug.

Montag, 4. Oktober 2010

GROUNDSKEEPING


Am 2.10. gab sich die Crème de la Crème der mitteleuropäischen Fischerei am Hauswasserl I ein Stelldichein - nach Auslichtung mehrere Hektar Auwaldes nahe der Wiener Landesgrenze (Wien - Taferl) und einer Fülle kompakt/blödsinniger Konversationen fand der kurzweilige Vormittag bei Würstel und Drinks kurz vor Mittag ein vernünftiges Ende.

Bild oben - der junge Troll, das Windafferl, ein Taglöhner aus der Steiermark
Bild unten - Magnus Gäddasson, ein schwedischer Teilzeitwaldauslichter und Schilfflüsterer

Freitag, 10. September 2010

On Air ...

http://schillerwasser.blogspot.com/

Mittwoch, 25. August 2010

YOUTH CENTRE II

Urlaubszeit und schönes Wetter bewirkten eine verminderte Teilnehmerzahl beim letzten Jugendfischen am Hauswasserl I - dafür war die Anzahl der Betreuer ausreichend und am Platz der Altspatzen tummelte sie die fischereiliche Elite Ostösterreichs.

Die Gelben zeigten sich zwar uninteressiert, aber Köfis und Brachsen hatten Zeit für uns - unterhaltsame und vor allem lehrreiche Demonstrationen fischereilicher Kompetenz des arbeitslosen Betreuerstabes ließen den Tag wie im Fluge vergehen ...

Freitag, 23. Juli 2010

Carp And Eel And Pikeperch And Catfish And Perch

Nach urlaubsbedingter Pause zwei Ansitze am Hauswasserl 1 - zwei zart beissende, schöne 60er Zander wurde gelandet, ein weiterer kleiner Kollege riss 5 Meter Schnur von der historischen Rolle und wurde zur Belohnung entlassen.

Gegen 22 Uhr nahm noch ein schöner Spiegler einen Fischfetzen und lieferte einen feinen Drill - ansonsten verloren wir jeweils den obligaten Aal, diesmal ohne Montagebeschädigungen - alles in allem bis dato eine sehr schöne Saison, wenn auch ohne Ausnahmefisch ... aber das wird noch.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Youth Centre


Kürzlich fand am Hauswasserl 1 das zweite Jugendfischen statt - von 15 Uhr bis 20 Uhr wurde den Karpfen nachgestellt.
Die Betreuer durften (mussten) ihr eigenes Zeugl verwenden bzw. die Kinder verwenden lassen, was in meinem Falle nur zum Verlust einer einzigen Montage führte, ein unerwartet harmloser Schnitt.
Gefangen wurden zwar nur Brachsen und Köfis, aber die Kids waren beschäftigt und, abgesehen vom Gedränge am Platz, lief die Sache reibungslos ab.
Frei nach "There's Something About Mary" wurde ein Kind beim Auswerfen am Ohr gehakt und verbrachte ein paar Stunden im SMZ Ost, ansonsten gab es keine Unfälle.
Erstaunlich, wie erschöpfend so ein Nachmittag sein kann.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Promising June

Am 3. Juni gegen 05.30 Uhr am Hauswasserl 1 - selber Platz am Revierende wie vorgestern, der zweite Wurf mit dem erstaunlichen "Nils Master Big Mouth" brachte einen überschlanken 58er Hecht, der nach kurzer Messung im Wasser fröhlich entschwand.

Der langsam sinkende "Big Mouth" hat statt einer Tauchschaufel ein Loch im Schädel, was angeblich ein Verhängen beim Wurf völlig ausschliesst - das stimmt zwar nicht, immerhin kommt es aber weit weniger oft vor als bei herkömmlichen Wobblern, und er läuft sehr schön.

Kollege Spitzmaus war pünktlicher gewesen, hatte derweilen im Schlauch einen Zander gelandet und war beim Köfistippen, als ich eintraf, einen Köfi schnorrte und dazulegte - die restlichen 2 Stunden tat sich nichts mehr und nach kurzer Heimfahrt rächten sich die insgesamt 11 Stunden Schlaf der letzten 3 Nächte und der Verfasser versank in der heimischen Chaiselongue.

Am 5. Juni wurde aus aus beruflichen Gründen wieder verschlafen, und gegen 05.00 Uhr am Hauswasserl 1 eingelangt - Kollege Spitzmaus hatte den obligaten Zander bereits erlegt und empfing mit den Worten:"No um de Zeit geht nix mehr".
Unverdrossen plazierte der Verfasser den Fischfetzen auf Rute 1 ( auf Grund, Kommentar Spitzmaus:" Des wiad nix, heit rennts nur auf Schwimmer") und eine Tigernuss am gegenüber liegenden Ufer auf Rute 2, um auch die Karpfen nicht links liegen zu lassen.

Summa summarum - 1 Zander knapp 2 Kilogramm, 1 Spiegler knapp 7 Kilogramm und nach 2 Stunden lag man wieder im Bett - so läufts ...

leider äußerst selten.